

一年間の留学を終えて、今はドイツに戻ってきました。福島で過ごした時間は、今の私にとってまだ遠い夢のように感じます。これまでの経験を全部整理するには、もう少し時間がかかりそうです。特に、一年間でこんなにたくさんの経験をしたのは初めてだったからだと思います。本当は、すべての思い出について細かいところまで書きたいです。でも、それでは少し長すぎると思います。
そこで、レポートを三つの部分に分けました。そうすれば、私が伝えたいことを、ちょうどいい量でまとめられると思ったからです。
まずは、今までに行った旅行やお出かけについて書きたいと思います。
福島に行く前は、この一年間でできるだけたくさん旅行するつもりでした。少なくとも月に二回は旅行したいと思っていました。実際には、そこまでたくさん旅行することはできませんでした。でも、それを残念には思っていません。福島で友達と一緒に過ごす時間がたくさんあって、本当によかったと思っています。
それでも、もちろん何回か旅行に行きました。中でも特に楽しかったのは、長野と沖縄への旅行です。
長野では、諏訪湖に行きました。諏訪湖は、映画「君の名は。」に出てくる湖のモデルになった場所です。湖はとてもきれいでした。次の日に行った松本での観光も楽しかったです。車での移動は少し大変でした。8人で一台の車に乗るのは、もちろんあまり快適ではありません。でも、それも含めて楽しかったです。少し冒険をしているような感じがしました。昔の修学旅行みたいな気分でした。でも、先生がいないので、「いつ何をするか」や「何をしてはいけないか」を教えてくれる人はいませんでした。沖縄への旅行もとても楽しかったです。人生で初めて、あんなに南にある場所に行きました。暑さと湿度は私には少し大変でした。でも、見ることができたきれいな景色や場所は、その大変さを経験する価値が十分にありました。
もう二つ、小さなお出かけについても書きたいと思います。
一つ目は、福島の大きな花火大会です。あんなに大きな花火を見るのは初めてでした。ドイツでは、花火を見る機会といえば、主に大晦日です。大晦日の花火もかなり大きいですが、福島の花火はそれよりもずっと大きかったです。
二つ目は、仙台に行って野球の試合を見たことです。野球の試合を見るのも初めてでした。個人的には、サッカーのほうが面白いと思います。でも、それでもこの経験ができたことを本当に嬉しく思っています。これも日本での一年間の大切な経験の一つだと思います。
日本での一年間、特にこの二学期だけではなく、私の留学生活全体を一番大きく変えてくれたのは、やはり福島で出会った友達と、友達と一緒にしたたくさんの経験です。
学期の比較的早い時期に、みんなでバーベキューをしながらピクニックをしました。とても大きなグループで、音楽を聞いたり、フリスビーやバレーボールをしたり、おいしい料理をたくさん食べたりしました。もう一度できなかったのは少し残念です。でも、一度しかできなかったからこそ、特別な思い出になったのだと思います。学期の最後には、大学の授業もすべて終わっていましたが、わらじ祭りに参加することができました。その日はとても暑くて、暑い中で踊るのはかなり大変でした。でも、本当に楽しかったです。福島は比較的静かな町なので、あんなにたくさんの人がいることに驚きました。そして、観客の中に応援してくれている友達を見つけるたびに、とても嬉しくなりました。わらじ祭りは、私にとって「一周した」という感じもしました。一年前、私たちはけんか祭りから留学生活を始めました。そして最後は、わらじ祭りで一年間の留学生活を終えました。
でも、私が福島で一番好きな思い出は、やっぱり会館で夜遅くまでみんなでゲームをしたことと、何度も一緒にカラオケに行ったことです。最後の数か月は、それまでの数か月よりも、みんなで一緒に過ごす時間がずっと増えたように感じました。たぶん、みんなもうすぐ帰国することが分かっていたからだと思います。残りの時間をできるだけ一緒に過ごしたいと思っていたのだと思います。
そして、これで最後の部分、「帰国」について書きたいと思います。最後の日は本当に辛かったです。あんなに泣いたのは、いつ以来だったか分かりません。一年間住んでいた自分の部屋も、最後に見ると空っぽになっていました。そして、最後に部屋のドアを閉めて鍵をかけるのも、とても辛かったです。
最後の10日間は東京で過ごしました。
最初は、できるだけ早く福島の寮を出て、その後できるだけたくさん日本を旅行したいと思っていました。でも、そうしなくて本当によかったと思っています。最後には、福島にできるだけ長く残ることにしました。日本を旅行する機会は、きっとまたあると思ったからです。でも、福島で出会った友達と一緒に過ごす時間は、もう同じようには戻ってこないと思いました。
今はもうドイツに戻ってきました。そして、最初にも書いたように、福島で過ごした時間は、今の私には長くて遠い夢のように感じます。
最初は、福島の友達の多くと会えなくなることで、連絡を取らなくなってしまうのではないかと心配していました。でも、もう何人かの友達とはドイツでまた会うことができました。その中には、福島で出会った友達で、今ドイツに留学している友達もいます。それ以外の友達とも、今もほとんどの人と定期的に連絡を取っています。それを見ていると、これからも長く続いていく友情がたくさんあるのではないかと思えて、少し安心しています。
福島でたくさんの経験ができたこと、そしてたくさんの人と出会えたことに、本当に感謝しています。
みんなのおかげで、この一年間は忘れられない一年になりました。
またみんなに会える日を楽しみにしています。
それまで、みんな元気でいてください!
またすぐに会えますように。
それでは、またね!
Nach einem ganzen Jahr bin ich jetzt wieder zurück in Deutschland und meine Zeit in Fukushima fühlt sich gerade noch wie ein weit entfernter Traum an. Ich werde denke ich noch eine Weile Zeit brauchen, bis ich all diese Erlebnisse vollständig verarbeitet habe.
Ich glaube vor allem, weil ich vorher noch nie so viele Erlebnisse innerhalb von einem Jahr gemacht habe. Ich würde am liebsten von all diesen Erlebnissen bis ins Kleinste Detail berichten, aber das wäre womöglich etwas zu viel.
Ich habe versucht den Report in drei Teile aufzuteilen, in der Hoffnung, dass ich so alles, was ich gerne mitteilen möchte, auch in angemessenem Maße zusammen kriege.
Da wären als erstes die Ausflüge, die wir gemacht haben.
Ich weiß noch, bevor ich nach Fukushima gegangen bin, war mein Plan in diesem Jahr so viele Reisen wie möglich zu machen. Mindestens zwei Mal im Monat war mein Ziel. Geschafft habe ich das zwar nicht, aber traurig bin ich auch nicht drum. Ich bin froh, so viel Zeit in Fukushima mit meinen Freunden verbracht zu haben.
Trotzdem haben wir natürlich ein paar Reisen gemacht. Ich glaube die zwei aufregendsten waren nach Nagano und nach Okinawa.
In Nagano haben wir den Suwa See besucht, der die Vorlage für den See in dem Film „Your Name" war. Der See an sich war sehr schön und auch das Sightseeing am nächsten Tag in Matsumoto war toll. Die Autofahrt war ein bisschen anstrengend, immerhin kann ich mir angenehmere Dinge vorstellen als sich zu acht in ein Auto zu quetschen, aber trotzdem hat es irgendwie Spaß gemacht, es hatte etwas abenteuerliches. Ich habe mich gefühlt wie auf einer Klassenfahrt von früher nur ohne Lehrer, die einem sagen, wann man was zu tun und zu lassen hat.
Auch der Okinawa Trip war toll. Ich war das erste Mal in meinem Leben an so einem südlichen Ort und auch wenn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit nichts für mich sind, die schönen Landschaften und Orte, die ich sehen durfte, waren den Aufwand auf jeden Fall wert.
Zwei kleinere Ausflüge, die ich auch noch erwähnen will, waren einmal das große Feuerwerk in Fukushima, das war das erste Mal, dass ich so ein großes Feuerwerk gesehen habe, in Deutschland kenne ich Feuerwerk hauptsächlich nur von Silvester und die sind zwar auch ziemlich groß, aber bei weitem nicht so groß, wie dieses in Fukushima war. Der zweite kleinere Ausflug ging nach Sendai, zu einem Baseball-Spiel, das war auch ein erstes Mal für mich. Ich muss sagen, ich finde Fußball persönlich spannender aber bin dennoch unfassbar dankbar für die Erfahrung. Irgendwie gehört es ja auch zu der gesamten Japan Experience dazu.
Was meinen Aufenthalt in Japan, natürlich nicht nur im zweiten Semester, sondern über das ganz Jahr am meisten geprägt hat, waren natürlich alle Freund*innen, die ich hier kennen lernen durfte und die Dinge, die ich mit ihnen hier erlebt habe.
Relativ am Anfang des Semesters haben wir ein Picknick mit Grillen veranstaltet. Wir waren eine riesige Gruppe; haben Musik gehört, Frisbee und Volleyball gespielt und eine Menge gutes Essen genossen. Eigentlich Schade, dass wir es nicht geschafft haben, das nochmal zu machen, aber die Einmaligkeit des Ereignisses macht es ja gerade zu so einem besonderen Erlebnis.
Ganz am Ende des Semesters, da waren die Uni Kurse schon alle vorbei, durfte ich am Waraji Matsuri teilnehmen, es war unfassbar warm und in der Hitze zu tanzen, war ganz schön anstrengend, aber es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Ich war überrascht wie viele Leute da waren, da Fukushima ja eigentlich eine relativ ruhige Stadt ist. Und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich zwischen den Zuschauenden Freund*innen gesehen habe, die uns angefeuert haben. Das Waraji Matsuri hat sich außerdem wie ein Full Circle Moment angefühlt. Vor einem Jahr haben wir unser Auslandsjahr mit dem Kenka Matsuri begonnen und jetzt ging es mit dem Waraji Matsuri zu Ende.
Meine liebsten Erinnerungen aus Fukushima bleiben aber nach wie vor, die endlosen Spiele-Abende im Gemeinschaftsraum und die vielen Nächte, die wir beim Karaoke verbracht haben. Ich hatte das Gefühl, wir haben die letzten paar Monate auf einmal viel mehr gemeinsam gemacht als die Monate davor. Ich glaube, weil wir alle wussten, dass es bald nach Hause geht und alle das Meiste aus der restlichen Zeit machen wollten.
Und das bringt mich auch schon zum letzten Teil; das Heimkehren. Der letzte Tag war echt hart. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel geweint habe. Auch mein Zimmer, in dem ich ein Jahr gewohnt habe, das auf einmal leer zu sehen und ein letztes Mal abzuschließen war schwer.
Die letzten 10 Tage habe ich in Tokyo verbracht. Ursprünglich wollte ich so früh wie möglich aus dem Wohnheim in Fukushima ausziehen und dann so viel von Japan bereisen wie möglich. Ich bin froh, dass ich mich dagegen entschieden habe. Ich war am Ende dann doch noch lange in Fukushima geblieben, weil ich dachte, Japan bereisen, die Chance kommt ganz sicher wieder, aber mit all den Freunden, die ich in Fukushima kennen gelernt habe Zeit zu verbringen nicht.
Jetzt bin ich wieder zurück in Deutschland und wie gesagt, die Zeit in Fukushima, fühlt sich gerade wie ein langer, weit entfernter Traum an. Ich habe mir anfänglich Sorgen gemacht, dass ich zu den meistem Freunden aus Fukushima den Kontakt verlieren werde, weil man sich nicht mehr sieht. Aber ich habe mich schon mit ein paar Freund*innen in Deutschland wieder getroffen, auch mit einer Freundin aus Fukushima, die jetzt ihr Auslandsjahr in Deutschland macht. Auch sonst stehe ich mit den meisten meiner Freunde regelmäßig in Kontakt. Das macht mir Hoffnung, dass viele dieser Freundschaften lange anhalten werden.
Ich bin so dankbar für alles, was ich in Fukushima erleben durfte und all die Leute, die ich kennen lernen durfte und dieses Jahr so unvergesslich gemacht haben.
Ich hoffe wir sehen uns alle ganz bald wieder. Bis dahin alles Liebe!